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Enttäuschender WM-Start für Brokstedter Piloten

09.06.2013 12:16


Katt und Kröger in Finnland nur Statisten

 

tl_files/0_news/2013/0609_Katt-WM-Enttaeuschung.jpgBokel/Brokstedt/Neuwittenbek. Der Auftakt in der Langbahn-Weltmeisterschaft endete für Matthias Kröger und Stephan Katt vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC mit einer Ernüchterung. Im finnischen Forssa agierten die beiden Schleswig-Holsteiner im 20köpfigen Starterfeld eher in der Statistenrolle. Vor allen Dingen Stephan Katt haderte nach dem Rennen mit dem Schicksal. Bestens präpariert war der Neuwittenbeker mit seinem Team angereist und galt sicherlich im Vorfeld als Kandidat für einen der vorderen Plätze im Gesamtklassement. Bereits im Training sollte die Verkettung technischer Defekte den 33jährigen negativ in die Karten spielen. „Nach einem Motorschaden wurde mein ganzes Konzept auf den Kopf gestellt.“ Vier vierte Plätze und ein weiterer kapitaler Defekt in den ersten vier Läufen beendeten die Chancen auf den Einzug in das Halbfinale für den amtierenden Grasbahn-Europameister frühzeitig. „Im letzten Lauf haben wir die Einstellungen am Motorrad komplett geändert – letztlich viel zu spät.“ In der Tat lief der letzte Durchgang für Katt dann am besten, agierte er doch mit Landsmann Jörg Tebbe auf Augenhöhe und kam hinter dem Dohrener als zweiter Fahrer ins Ziel. Am Ende belegte der „Catman“ mit sieben Zählern einen undankbaren 16. Rang.

 

Etwas besser lief es dagegen für Katts Brokstedter Teamkollegen Matthias Kröger. Zehn Punkte nach den Vorläufen sicherten dem „schwarzen Mann aus Bokel“ im Kreis Pinneberg immerhin einen Startplatz im Halbfinale. Statt des Einzugs in das Rennen der besten fünf Akteure konnte Kröger jedoch mit Rang Vier einen einzigen Punkt zum Gesamtergebnis von 11 Zählern hinzufügen. In der Addition rangiert Kröger somit nach dem ersten WM-Lauf auf dem zehnten Platz. „Der erste Grand Prix ist abgehakt“, so Stepan Katt nach dem Rennen in Finnland. „Jetzt müssen wir eben versuchen die Konzentration voll auf das zweite Rennen am nächsten Sonnabend in Forus zu bündeln.“ Für Katt und sein Team gilt es vor dem Rennen in Norwegen darum in erster Linie die technischen Defekte zu erörtern und alles daran zu setzen ein „déjà vu“ zu verhindern.

 

 

Das Ergebnis aus Forssa

 

1. Josef Franc (CZ) 26 Punkte
2. Joonas Kylmäkorpi (Fin) 25 Punkte
3. Jannick de Jong (NL) 21 Punkte
4. Jörg Tebbe (D) 19
5. Martin Smolinski (D) 16 Punkte
10. Matthias Kröger (D) 11 Punkte
16. Stephan Katt (D) 7 Punkte

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