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Erfolg hat viele Väter

25.06.2012 14:44

Motorrad: Stephan Katt erlebt bewegendes Wochenende

 

tl_files/0_news/2012/0625_pm Katt.jpgBrokstedt/Neuwittenbek. Mit dem erneuten Gewinn des Langbahn-Team-Weltmeistertitels mit der Deutschen Nationalmannschaft ging für Motorradprofi Stephan Katt, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt startet, ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung. Zwei Tage nach dem überwältigenden Triumph zieht der 32jährige eine erste Bilanz der Geschehnisse und kommt dabei zu dem Schluss, dass sein persönlicher sportlicher Erfolg viele Väter hat. „Natürlich habe ich auf dem Motorrad gesessen und habe einen perfekten Tag erwischt, doch war dies sicherlich nur das berühmte I-Tüpfelchen auf eine Verkettung von entsprechenden Dingen. Zunächst einmal muss ich mich bei meinen Mannschaftskollegen bedanken, die alle ihr Bestes gegeben haben.“ Für Katt, der sich voll in den Dienst der Mannschaft stellte und seine eigenen Interessen ganz dem Teamgeist unterordnete, war es vor allen Dingen die gute Stimmung innerhalb der deutschen Vertretung, die einen Sieg in St. Macaire erst möglich machte. „Wir haben uns bestens verstanden. Alle vier verfügen nicht zuletzt durch unser Alter über jede Menge Erfahrungen – das kam uns sicherlich zu Gute!“ In der Tat präsentierte sich die Equipe, die von Team-Chef Josef Hukelmann zusammen gestellt wurde, als harmonische Einheit. „Auch mein eigenes Team hat hervorragende Arbeit geleistet. Ich kann mich jederzeit auf meine Mechaniker verlassen. Ihnen gehört ein großer Teil dieses Titels.“ Für Katt, der bereits zum fünften Mal für Deutschland die Langbahn-Krone aufsetzen durfte, war gerade dieser Sieg einer der wertvollsten seiner Art. „Natürlich bedeuten mir alle Erfolge viel – diesmal war es allerdings ein ganz besonderer Moment.“ Nicht zuletzt weil die Titelverteidigung bis zuletzt auf Messers Schneide stand, kannte der Jubel im Deutschen Lager am Ende keine Grenzen. „Ein ganz besonderer Dank gilt allerdings meinen Sponsoren und Gönnern, die meine Karriere seit Jahren begleiten. Allen voran möchte ich besonders Friedhelm Pecher und Malte Haumersen danken, die unser Team beim Weltmeisterschaftsfinale in Frankreich so großzügig unterstützt haben und damit letztlich den Erfolg für mich erst möglich gemacht haben.“ Für Stephan Katt bleibt nach dem Rennen in St. Macaire nur wenig Zeit zur Erholung. „Ich möchte jetzt natürlich auch in der Einzel-Weltmeisterschaft in die Spitzengruppe aufrücken.“ Nach zwei eher durchwachsenen Läufen steht nun am 7. Juli das Rennen in Groningen an. „Ich hoffe, dass ich die in mich gesetzten Hoffnungen meiner Fans, Freunde und Sponsoren erfüllen kann und wir dann zusammen erneut ausgiebig einen sportlichen Erfolg feiern können!“   

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