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Erstes Saisonziel erreicht

28.05.2013 09:23


Motorrad: Stephan Katt sichert sich EM-Finalteilnahme

 

tl_files/0_news/2013/0528_Katt-EM-Halbfinale.JPGBrokstedt/Neuwittenbek. Motorradprofi Stephan Katt hat das erste Saisonziel in diesem Jahr erreicht. Beim Grasbahn-Europameisterschaftshalbfinale in Les Artigues de Lussac (Frankreich) sicherte sich der 33jährige Schleswig-Holsteiner den vierten Platz und qualifizierte sich damit für das Finale am 21. Juli auf dem Leineweber-Ring in Bielefeld. „Ich musste eigentlich nur unter die neun besten Fahrer kommen um in Bielefeld dabei zu sein“, so der gebürtige Kieler, der jedoch keinerlei Ambitionen auf ein taktisches Geplänkel hegte und stattdessen alle Möglichkeiten ausschöpfte um ganz weit nach vorn zu fahren. „Es war ein sehr ausgeglichenes Fahrerfeld und somit hatte ich keine Lust in Sachen Final-Qualifikation irgendein Risiko einzugehen.“ Einmal mehr zeigte der „Catman“ aus Neuwittenbek (bei Kiel) von Beginn an seine Stärken. Mit guten Starts sicherte sich Katt, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, wertvolle Punkte. Mit dem Erreichen des A-Finales war ein wichtiger Meilenstein genommen doch zeigte Katt auch im letzten Lauf noch einmal sehr viel Ehrgeiz. „Ich bin sehr glücklich, dass unser Plan aufgegangen ist. Das Team hat auch unter schweren Bedingungen sehr gut gearbeitet, ich war sehr konzentriert und freue mich nun auf das Finale.“ Die Teilnahme bei der Vergabe um die europäische Grasbahn-Krone bedeutet für Stephan Katt in diesem Jahr eine ganz besondere Chance. Sollte der dreimalige und amtierende Europameister in Bielefeld seinen Titel verteidigen, wäre dies ein neuer Rekord, schaffte dies doch bisher kein Bahnsportler aus Deutschland. „Dieser Rekord wäre sicherlich schön – steht allerdings nicht im Vordergrund. Klar möchte ich gern meinen Titel verteidigen doch weiß ich auch um die Stärken der Konkurrenz. Ich werde mit Sicherheit nicht den Titel fordern aber ich werde alles geben um meinen Fans eine ehrliche Leistung zu bieten. Auf große Sprüche im Vorfeld werde ich dabei allerdings verzichten.“

 

 

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