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Gesetzte Trümpfe haben gestochen

13.05.2012 10:22


tl_files/0_news/2012/0513_MSC Brokstedt in Landshut.jpgBrokstedt. Der MSC Brokstedt e.V. im ADAC ist zurück im Rennen um den Titel in der Speedway-Bundesliga. Beim 45:42-Auswärtserfolg der „Wikinger“ bei den „Devils“ vom AC Landshut, waren es vor allen Dingen die kurzfristig verpflichteten Speedway-Asse Magnus Zetterström und das russische Nachwuchstalent Vladimir Borudulin sowie der deutsche „Dauerbrenner“ Tobias Kroner, die zu den Garanten des Erfolges avancierten. „Es war sicherlich eine mutige Aufstellung mit einigen Fragezeichen – letztlich hat sich diese Formation allerdings genau im richtigen Moment bewährt.“ Für den Pressesprecher des MSC, Michael Schubert, steht außer Frage, dass Teammanagerin Sabrina Harms bei der Zusammenstellung der Mannschaft für das Rennen im Stadion Ellermühle an der Isar die richtigen Trümpfe gesetzt hat. Gleich auf vier Positionen gab es in der Aufstellung des MSC im Gegensatz zum Auftaktrennen gegen den MC Nordstern Stralsund Veränderungen, wobei sich diese Maßnahme perfekt ausgezahlt hat. Allein der ehemalige Grand Prix-Pilot Magnus „Zorro“ Zetterström fand sich in Landshut von Beginn an mühelos zu recht. Mit vier Laufsiegen und einem zweiten Platz sowie einem Punktgewinn aus dem Finallauf avancierte der 41jährige Schwede mit 15 Zählern zum besten Brokstedter. Vladimir Borodulin (21) konnte zwölf und Tobias Kroner elf Punkte zum Gesamtsieg beisteuern. Max Dilger (4 Punkte) und Mannschaftskapitän Matthias Kröger (3 Punkte) komplettierten die siegreiche Equipe, die sich in den nächsten beiden Bundesliga-Läufen (7.Juli und 5.August) mit dem MSC Diedenbergen auseinander setzen muss. Läuft es nach Plan für den MSC Brokstedt könnte dann beim Heimrennen am 5. August auf dem heimischen Holsteinring zusammen mit den eigenen Fans der Einzug in die Finalläufe gefeiert werden.

 

Zu den ersten Gratulanten des Teams in Landshut zählte MSC-Pilot Stephan Katt. Dieser war zwar für das Rennen in Landshut nicht als aktiver Fahrer berücksichtigt worden, wollte sein Team allerdings unbedingt vor Ort unterstützen. „Wir sind eine Mannschaft. Wir verlieren gemeinsam und gewinnen gemeinsam. Auch wenn ich heute nicht gefahren bin gehöre ich zum Team“ so die sportliche Einstellung des „Catman“.

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