News

Katze zeigte ihre Krallen

29.05.2012 14:24


tl_files/0_news/2012/0529_pm bergring.jpgBokel/Brokstedt/Neuwittenbek. Gemischte Gefühle bei den Motorrad-Assen des MSC Brokstedt e.V. im ADAC nach dem traditionellen Bergringrennen in Teterow. Während am Ende beim Team von Stephan Katt große Freude herrschte, gab es bei Routinier Matthias Kröger Enttäuschung pur. Dabei hatte die 92. Auflage des spektakulären Rennens auf der anspruchsvollen Gradbahn in Mitten der Mecklenburgischen Schweiz für den 43jährigen Bokeler perfekt begonnen. Mit drei Laufsiegen in den Vorläufen galt Kröger als ganz großer Favorit auf den Gewinn des „Grünen Bandes“. „Ich habe mich perfekt gefühlt und alles lief nach Plan“, so der Mannschaftskapitän des Speedway-Bundesligisten aus Brokstedt. Schwerer tat sich hingegen Teamkollege Stephan Katt, der vor merh als 20000 Zuschauern allerdings ebenfalls souverän in den Finallauf einzog. Hier sollte der bisherige Rennverlauf für Matthias Kröger eine dramatische Wende nehmen, zumal Kröger mit der Innenbahn eigentlich eine perfekte Startposition inne hatte und schnell auf die Ideallinie am Startberg hätte fahren können. „Ich hatte Probleme mit dem Getriebe. Als mir der erste Gang heraussprang und ich blitzschnell in den zweiten Gang wechseln wollte, verlor ich am Start die Kontrolle über mein Motorrad.“ Damit war das Rennen für Kröger abgehakt, der aufgrund seines starken Auftrittes natürlich danach jede Menge Frust schob.

 

Im Finallauf um den Bergringpokal setzte sich die Pechsträne Krögers fort, als sich das Zündkabel löste und er das Motorrad nur noch ausrollen lassen konnte. Beim Neuwittenbeker Katt sollte sich der Nachmittag hingegen komplett anders entwickeln. „Nach den Vorläufen war ich mir sicher, dass ich eine reelle Chance hätte zum ersten Mal in Teterow mit auf das Siegerpodest steigen zu dürfen.“ Das Gefühl sollte den „Catman“ nicht täuschen. Mit einer kämpferisch erstklassigen Leistung sicherte sich Katt hinter Paul Cooper (1.) und Christian Hülshorst (2.) den dritten Rang in diesem so genannten „Handycap-Lauf“, in dem die Teilnehmer aus drei Startreihen auf die Piste gehen. „In der mittleren Gruppe habe ich mich sehr wohl gefühlt, bin gut gestartet und konnte mich schnell nach vorn schieben.“ In der Tat zeigte die Katze seine Krallen und bescherte sich dadurch sicherlich für die Zukunft endgültig einen Favoritenplatz in Teterow. „Ich freue mich natürlich, dass ich mich nun ebenfalls in die Statistik der Bergringhistorie mit einem Podestplatz einschreiben konnte und denke, dass ich diese Leistung im nächsten Jahr noch steigern kann.“

Zurück