News

Kröger hatte Glück im Unglück

22.08.2012 07:24


Motorrad: Erste Diagnose nach Sturz in Eenrum

 

tl_files/0_news/2012/0822_pm Kroeger_Portrait.jpgBrokstedt/Bokel. Die Ärztliche Diagnose nach seinem schweren Sturz beim Grasbahn-Europameisterschaftsfinale in Eenrum (Niederlande) sorgte beim Team von Mattias Kröger erst einmal für Erleichterung. Nach der Erstversorgung auf der Rennbahn wurde der Bahnsportprofi aus Bokel (Kreis Pinneberg), der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt startet, zunächst in ein Krankenhaus in Groningen verlegt. Nach intensiven Untersuchungen wurde neben einer Gehirnerschütterung ein schweres Schleudertrauma diagnostiziert. Zudem ergaben Röntgenaufnahmen des Halswirbelbereichs eine Fraktur im oberen Wirbelbereich, die jedoch durch den Einsatz einer eigens für diese Art von Verletzungen abgestimmte Halskrause behandelt werden kann.

 

Neben diversen Prellungen laboriert Kröger derzeit noch an einer Hirnschwellung, die durch den heftigen Aufprall hervorgerufen wurde und die Ursache für nervliche Irritationen innerhalb der rechten Handmuskulatur ist. Nach einer intensiven Versorgung in Groningen konnte Kröger bereits nach zwei Tagen das Klinikum in den Niederlanden verlassen und steht nun zu Hause in Bokel unter ärztlicher Aufsicht. Kröger selbst zeigt sich derweil in sehr stabiler Verfassung und hofft auf schnelle Genesung. Die nächsten Schritte im Heilungsprozess bleiben abzuwarten – zunächst einmal ist viel Ruhe angesagt.

 

Die nächsten Renntermine wurden verständlicherweise abgesagt.

Zurück