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Marschrichtung ist klar festgelegt

24.07.2014 10:52

Katt und Kröger wollen auf den Sandbahn-Thron

tl_files/0_news/2014/20140724.JPGBokel/Brokstedt/Neuwittenbek. Für die beiden Motorrad-Profis vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Stephan Katt und Matthias Kröger, steht am Wochenende ein ganz wichtiges Rennen in dieser Saison. Die Schleswig-Holsteiner starten beim Finale der Deutschen-Sandbahnmeisterschaft im niedersächsischen Werlte und wollen beide am Ende auf dem Siegertreppchen stehen. Dabei sind die Ausgangspositionen grundlegend verschieden. Während Katt in den letzten Wochen eindeutig eine ansteigende Formkurve präsentiert, ist der Start in Werlte für Matthias Kröger erst das zweite Rennen nach seiner achtwöchigen Verletzungspause. Bei seinem „comeback“ auf dem Motorrad konnte der „Schwaze Mann aus Bokel“ im Kreis Pinneberg beim Sandbahnrennen in Pfarrkirchen (Bayern) immerhin einen siebenten Platz belegen. An der Motivation wird es beim 45jährigen nicht liegen, fraglich bleibt indes die physische Fitness beim Routinier, der sich beim Rennen in Scheeßel einen Wadenbeinbruch sowie diverse Prellungen und Stauchungen zugezogen hatte.

 

Ganz anders gestaltete sich dabei die Ausgangslage bei Stephan Katt aus Neuwittenbek bei Kiel. Nach seinem zweiten Platz beim Langbahn-Grand-Prix in Marmande (Frankreich) zählt der „Catman“ in Werlte ganz klar zu den Favoriten auf den nationalen Titel. Bereits dreimal durfte sich Katt mit dem Deutschen Meistertitel schmücken und ist auch diesmal „heiß“ aufd en Sieg. „Die Bahn in Werlte liegt mir. Vor zwei Jahren habe ich hier das EM-Halbfinale gewonnen. Die Stimmung unter Flutlicht ist dort immer super und ich selbst fühle mich derzeit in einer sehr guten Verfassung“, so Katt, der in diesem Jahr mit erstaunlich schnellen und zuverlässigen Motoren aus der Tuning-Schmiede Grossewächter unterwegs ist. „Das ist für mich ein ganz starker Rückhalt. Aufgrund der Tatsache das mein Team und ich uns voll auf die Technik verlassen können, bin ich im Kopf viel freier und kann mich ganz auf meinen Fahrstil konzentrieren.“  Viel wird in Werlte wieder einmal von den Starts abhängen aber gerade hier liegt Katts große Stärke. „Mit einem schnellen Start kann dort das Rennen bereits früh entschieden werden. Der Weg zur ersten Kurve ist recht kurz und mit freier Sicht nach vorn lässt sich das ganze Geschehen wesentlich entspannter absolvieren.“

 

Die Konkurrenz ist jedoch hart. Mit dem „Shooting-Star“ der Szene, dem 18jährigen Erik Riss aus dem Allgäu, oder mit dem Werlter Clubfahrer Jörg Tebbe warten nach Katts eigenen Angaben mindestens zwei harte Brocken auf den gebürtigen Kieler. Und dann ist da natürlich  noch Katts Brokstedter Vereinskollege und Freund Matten Kröger. Katt: „Mit Matten ist immer zu rechnen. Gerade in Werlte kann er für eine ganz dicke Überraschung sorgen.“ Geht es nach Stephan Katt hätte er nichts gegen einen Podestplatz für Kröger einzuwenden – jedoch mindestens eine Stufe unter ihm selbst. „Wir sind wirklich gute Freunde doch auf der Rennbahn eben auch Rivalen. Da ist es ganz normal, dass wir im fairen Wettkampf gegeneinander antreten. Nach dem Rennen können wir dann wieder gemeinsam feiern.“

 

Gestartet wird das Rennen um die Deutsche Meisterschaf am Sonnabend um 18,30 Uhr auf dem Hümmlingring in Werlte.

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