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Operation „Titelverteidigung“ läuft an

22.05.2013 22:18

 

Motorrad: Stephan Katt startet am Sonnabend in Frankreich

 

tl_files/0_news/2013/0522_EM-Halbfinale.jpgBrokstedt/Neuwittenbek. Für Stephan Katt steigt am kommenden Wochenende das erste Pflichtrennen der neuen Motorradsaison. Der Bahnsportprofi aus Neuwittenbek bei Kiel, startet am Sonnabend in Artigues de Lussac in Süd-Frankreich beim Grasbahn-Europameisterschafts-Halbfinale und gibt sich gewohnt motiviert: „Ich werde daie rund 1800 Kilometer nicht auf mich nehmen um am Ende nicht erfolgreich zu sein!“ Ein Selbstgänger wird die gestellte Aufgabe für den amtierenden Europameister, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt startet. indes nicht. „Ich will natürlich gern meinen Titel verteidigen - weiß aber auch, dass der Weg bis zum Titel nicht ohne Stolpersteine sein wird.“ In der Tat wartet auf den 33jährigen in Frankreich keine leichte Aufgabe. Es gilt unter die ersten neun Fahrer aus dem 18köpfigen Teilnehmerfeld zu kommen. „Das wird schon eine echte Herausforderung“, so Katt, der sich allerdings bestens auf das anstehende Halbfinale vorbereitet hat. „Pfingsten bin ich in Teterow gestartet. Zwar waren die Bedingungen dort nicht unbedingt erstklassig - eine gute Einstimmung war das Rennen auf dem Bergring aber allemal.“ Von einer Favoritenrolle möchte der Schleswig-Holsteiner vor dem EM-Semifinale nichts wissen. „Sicherlich ist einmal mehr die Tagesform entscheidend. Ich werde jedoch nichts dem Zufall überlassen.“ Für Katt und sein Team begann das Rennjahr 2013 durchaus viel versprechend. „Wir haben in der Winterpause viel gearbeitet, ich fühle mich fit, bin motiviert und ich denke, wir haben technisch richtig aufgerüstet.“  In die Karten lässt sich Katt dabei jedoch nicht wirklich schauen. „In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass große Worte zu Saisonbeginn oftmals schmerzhafte Wirkungen gezeigt haben. Ich fühle mich mental frei wie selten zuvor.“ Von immensen Druck vor der ersten richtigen Entscheidung der neuen Saison scheint derzeit bei Katt nichts spürbar. „Ich werde am Sonnabend nicht großartig taktieren - ich konzentriere mich auf meine Stärken und werde alles daran setzen am Ende die Qualifikation für das Finale zu meistern.“ Bereits am 21. Juli könnte Stephan Katt dann auf dem Leineweber-Ring in Bielefeld der Operation „Titelverteidigung“ beim Grasbahn-EM-Finale die Krone aufsetzen. „Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg. Diesen werde ich mit allen Herausforderungen beschreiten - ohne materialische Worte. Letztlich zählt immer noch die Leistung!“

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