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Respekt statt Hemmungen und Angst

13.07.2014 20:01


Stephan Katt fiebert dem zweiten Langbahn-GP entgegen



tl_files/0_news/2014/20140713_Marmande.JPGNeuwittenbek. Wenn es nach Stephan Katt geht, wird der anstehenden zweite Langbahn-WM-Lauf in Marmande (Frankreich) am kommenden Sonntag ein Erlebnis der ganz besonderen Art. „Die Bahn in Marmande hat ihre Tücken und zählt für mich zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten Rennstrecken der Welt.“ Gerade diese Attribute bedeuten für den Bahnsportprofi aus Neuwittenbek aus Kiel ganz besondere Herausforderungen. Katt: „Ich habe jede Menge Respekt vor der kommende n Aufgabe und freue mich auf den Grand Prix.“ Hemmungen und Angst nach seinem Sturz vor zwei Wochen beim Grasbahn-Europameisterschaftsfinale im südfranzösischen St. Macaire blendet der 34jährige allerdings aus. „Ich habe alles auf Null gesetzt und blicke nur nach vorn.“ In der Tat verzeichnete Katt gerade in Marmande in den letzten Jahren aufsteigende Tendenzen. „Von Jahr zu Jahr konnte ich bessere Ergebnisse erzielen – für das anstehende Rennen bin ich zuversichtlich.“ Angesprochen auf seinen Gesundheitszustand nach dem jüngsten Unfall bezeichnet der Schleswig-Holsteiner seinen Zustand auf einen Wert von 95 Prozent. Hochzufrieden zeigt sich Katt derzeit mit dem Stand seiner Technik. „Die Motoren aus dem Hause Grossewächter sind absolut zuverlässig und geben mir die entsprechende Sicherheit,“ so Katt, der die Leistungsdichte im Starterfeld in diesem Jahr als extrem ausgeglichen bezeichnet. „Eigentlich kann jeder jeden schlagen. Ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag ein spannendes Rennen erleben werden.“ Somit sieht der „Catman“ nach dem ersten Grand-Prix in Herxheim, bei dem Katt mit viel Pech letztlich den achten Platz belegte, keinen Grund an seinem Optimismus zu zweifeln. „Jedes Rennen hat seine eigenen Gesetze und ich fahre nicht nach Frankreich um nicht den Anspruch auf einen der vorderen Plätze zu haben.“ Somit hat Katt allen Unkenrufen zum Trotz den eigenen Anspruch auch vor dem zweiten Weltmeisterschaftsrennen nicht nach unten geschraubt. „Noch ist die WM nicht entschieden und ich werde auch am kommenden Wochenende alles daran setzen um meine Leistungsfähigkeit voll auszuspielen.“ In der Vorbereitung zum anstehenden GP in Frankreich setzte Katt auf viel Ruhe und auf akribische technische Präparationen an seinen Motorrädern. Spekulationen und Äußerungen Dritter lässt er zudem nicht gelten. Katt: „Ich lasse mich nicht verrückt machen und schon gar nicht beeinflussen. Ich mache mein Dinge – gerade in Marmande!“

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