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Teil zwei der „Skandinavischen Wochen“

14.06.2012 13:56


tl_files/0_news/2012/0614_pm forus.JPGBrokstedt/Bokel/Neuwittenbek. Für die beiden Teamkollegen des MSC Brokstedt, Matthias Kröger und Stephan Katt, steht am Wochenende der zweite Teil der „Skandinavischen Wochen“ auf dem Programm. Beim zweiten Langbahn-Weltmeisterschaftslauf gehen die beiden Schleswig-Holsteiner im norwegischen Forus an den Start. Bereits am vergangenen Wochenende ging es für die Stahlschuhartisten in den hohen Norden, stand doch der erste Grand-Prix in Forssa (Finnland) auf dem Programm. „Ich bin mit meinem Ergebnis eigentlich zufrieden“, so Stephan Katt. Der Neuwittenbeker belegte am Ende einen achtbaren fünften Rang und sicherte sich die ersten 20 Weltmeisterschaftspunkte. „Die Bahn war sehr anspruchsvoll und ich denke meine Taktik ist aufgegangen.“ Dabei vermied Katt ein unnötiges Risiko und stellte einmal mehr seine strategischen Fähigkeiten unter Beweis. „Für das Rennen in Norwegen rechne ich mir einiges aus.“ Klar scheint dabei, dass der „Catman“ erneut einen Platz im Tagesfinale anpeilt um sich in der Spitzengruppe des Teilnehmerfeldes der WM zu etablieren. Nicht ganz so glücklich endete der „Ausflug“ nach Finnland für Matthias Kröger. Der Bokeler musste sich einigen technischen Problemen aussetzen und verpasste dadurch den Endlauf. „Ich kann mir nicht erklären warum ich den Auspuff an meinem Motorrad verloren habe.“ In Führung liegend wurde Kröger nach diesem Defekt disqualifiziert. Mit lediglich neun Zählern belegt der 43jährige den elften Rang im laufenden Wettbewerb. Für den Auftritt in Norwegen hat sich der Mannschaftskapitän des Speedway-Bundesligisten aus Brokstedt allerdings einiges vorgenommen. „Ich bin fit und derzeit auf der Langbahn schnell unterwegs. Ich hoffe ich kann in Forus den Abstand zur Spitze verkürzen.“

 

Für Katt und Kröger geht es nach dem Rennen in Norwegen mit einer weiteren anspruchsvollen Aufgabe weiter, stehen beide doch gemeinsam am 23. Juni in der Deutschen Langbahn-Nationalmannschaft, die dann in St. Mazaire (Frankreich) den Team-Weltmeisterschaftstitel verteidigen will. „Ich bin hoch motiviert und ich denke wir haben das Zeug zum Titel.“ Stephan Katt zeigt sich vor den aufregenden Wochen, die vor ihm liegen, locker aber sehr motiviert. „Es wäre fatal wenn ich jetzt nicht akribisch arbeiten würde.“ Verlassen kann sich Katt dabei auf sein eingespieltes Team. „Die Jungs machen einen perfekten Job. Ich kann mich voll auf meine Rennen konzentrieren.“  

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