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WM-Beginn für Katt in Groningen

03.07.2012 21:43


Motorrad: Stephan Katt holt sich „geistlichen Nachschlag“

 

tl_files/0_news/2012/0307 pm groningen.JPGBrokstedt/Bokel/Neuwittenbek. Mit dem anstehenden dritten Langbahn-Weltmeisterschaftlauf auf der Rennbahn in Groningen (Niederlande) beginnt für Stephan Katt nach eigenen Angaben die WM erst richtig. „Die ersten beiden Läufe möchte ich am liebsten streichen. Für mein Team und mich gilt es jetzt alle Kräfte zu bündeln und erneut anzugreifen.“ In der Tat scheint der Gewinn des Titels für den Motorradprofi aus Neuwittenbek bei Kiel noch nicht in weite Ferne gerückt. „Klar ist, dass der Abstand zur Spitze zwar schon deutlich ist – umso mehr gilt es jetzt alles daran zu setzen ein Zeichen zu setzen.“ In der Vorbereitung zum Grand Prix am kommenden Sonnabend (Start um 17 Uhr) zeigt sich der „Catman“ gewohnt akribisch und professionell. „Neben einigen Fitness-Einheiten stand jede Menge Konditionsarbeit auf dem Programm.“ Um seine perfekte Einstellung zum Rennen zu finden zog es den Schleswig-Holsteiner, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt startet, in den Tagen vor dem Rennen einmal mehr nach Bayern. „Hier kann ich perfekt entspannen und mich voll auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren. Aber nicht nur auf seine körperliche Verfassung will sich der 32jährige Katt verlassen. Nachdem er sich vor der Saison geistigen Segen bei Pfarrer Michael Bichler aus Wurmannsquick in Niederbayern holte, sorgte der Geistliche, der schon den Fußballplatz des FC Bayern segnete, für weitere Unterstützung. „Pfarrer Bichler lud mich zum Pfarrfest seiner Gemeinde ein, um mir erneut segensreiche Wünsche für den weiteren WM-Lauf zu geben.“ Nach der kirchlichen Zeremonie bot sich für Katt genügend Möglichkeit mit Pfarrer Michael Bichler über gemeinsame Interessen auszutauschen.

 

Während Katt um den Anschluss im Rennen um den WM-Titel kämpft, möchte der zweite Vertreter des MSC Brokstedt, Matthias Kröger, seinen Erfolg vom zweiten WM-Lauf in Forus (Norwegen) wiederholen. „Der dritte Platz war schon super – ich hoffe, dass ich auch in Groningen vorn dabei sein werde.“ Vor dem Rennen in Groningen galt es für Kröger in erster Linie technisch die richtige Linie zu finden. „Ich verbringe seit zwei Wochen eigentlich die meiste Zeit in der Werkstatt.“ Der „schwarze Mann“ aus Bokel (Kreis Pinneberg) möchte alles daran setzen am Sonnabend zusammen mit Teamkollege Katt auf dem Siegerpodest zu stehen.

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