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Zwei Freunde kämpfen erneut um weltmeisterliches Edelmetall

21.06.2012 07:08


tl_files/0_news/2012/0621_Katt Kroeger_0116.JPGSie sind „beste Kumpels“, beide jeweils vierfache Team-Weltmeister und haben am kommenden Samstag ein gemeinsames Ziel: Stephan Katt (Neuwittenbek) und Matten Kröger (Bokel) wollen im französischen St. Macaire abermals WM-Gold holen.

 

Von Ermüdungserscheinungen angesichts vier bereits vorhandener Goldmedaillen ist Matten Kröger weit entfernt. „Es ist keine Frage, dass ich alles versuchen und geben werde. Die Nationalmannschaft ist für mich noch immer eine besondere Geschichte“, sagt der 43-Jährige aus Bokel, der auch in diesem Jahr wieder die Kapitänsrolle übernehmen wird. St. Macaire im Südwesten Frankreichs ist am Samstag Ziel der Langbahn-Weltelite. Dort wird in diesem Jahr der Team-WM-Wettbewerb ausgetragen. Dort soll spät am Abend möglichst zum fünften Mal Gold um Matten Krögers Hals baumeln: „Ich gehe mit einem guten Gefühl dort hin. Auch wenn ich selbst dort schon Höhen und Tiefen mitgemacht habe, auf dem Treppchen stand, aber auch schon gestürzt bin. Sehr ähnlich ist auch Stephan Katts „Beziehung“ zur 500-Meter Grasbahn: „Ich habe dort schon Sonnenseiten und heftige persönliche Gewitter erlebt. Ich glaube aber auch, dass wir es schaffen können, auch wenn es anstrengend werden wird.“ Groß ist beim 32-Jährigen Neuwittenbeker die Freude auf das Team und darüber, dass Freund Matten Kröger nach einer Teampause 2011 wieder mit dabei ist: „Es ist aber auch so, dass ich mit Bernd Diener und Jörg Tebbe gut klar komme. Wir sind dieses Mal das älteste Team, aber auch das mit der meisten Routine und Erfahrung.“ Katt, Kröger, Diener (Gengenbach) und Tebbe (Dohren) werden es in St. Macaire mit der Konkurrenz aus Großbritannien, Frankreich, Tschechien, Finnland und den Niederlanden aufnehmen müssen. Im schwarz-rot-goldenen Team fehlen gegenüber der Nationalmannschaft 2011 die Youngster Richard Speiser (verletzt) und Martin Smolinski (Speedway-Einsatz in England). Katt: „Das wird in Frankreich ein hartes Brot. Aber Chancen sind da und das müssen wir packen.“ Ähnlich sieht es auch Teammanager Josef Hukelmann: „Betrachtet man die Ergebnisse der beiden schon gefahrenen Grand Prix ist das beste Team aufgestellt, das wir derzeit haben. Alle vier haben schon eine sehr gute Form erreicht.“ Enttäuscht wäre Hukelmann dennoch nicht, sollte der Sieger des 2007 ins Leben gerufenen Wettbewerbes erstmals anders als „Deutschland“ heißen: „Natürlich fahren wir nach Frankreich, um zu gewinnen. Davon ausgehen darf man dennoch nicht. In jeder Langbahn-Team-Weltmeisterschaft kann jedes Mal aufs Neue das Glück auch irgendwann einmal anderen hold sein.“

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